Aktuelles 2009
17. September 2009, 18:31 von Lisa Grosche
"West Side Story" Premiere : Freitag, 30. Oktober 2009 19.30 Uhr
Großes Haus/ Meiningen
Koproduktion des Meininger Staatstheaters und des Landestheaters Eisenach
von Leonard Bernstein
Nach einer Idee von Jerome Robbins, Buch von Arthur Laurents, Gesangstexte von Stephen Sondheim, Deutsche Fassung von Frank Tannhäuser, Nico Rabenwald
Rolle:Anybodys
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"West Side Story" gilt als eines der größten Werke des amerikanischen Musiktheaters. Bernstein begann bereits 1949 mit seiner Version des "Romeo und Julia"-Themas, damals noch mit der Story von einem jüdischen Mädchen und einem katholischen Jungen. Die Schwierigkeiten und Gegensätze zwischen den eingewanderten Puertoricanern und den Einheimischen der West Side New Yorks um 1955 beeinflusste dann seine Arbeit. An die Stelle der Religion trat das Einwanderungsproblem, das im Stück am Beispiel der beiden Banden, den Sharks (Einwanderer) und den Jets (Einheimische) behandelt wird. Choreografie und Musik waren das Fundament des Musicals und die späteren Zuarbeiten von Text und Gesangstexten zeigen als Resultat eine erstaunliche Einheit, die im Musiktheater selten so erreicht worden ist. Die Musik berücksichtigt Elemente des Jazz und der Sinfonik, macht Anleihen am italienischen Opernstil und wird gleichzeitig der Show gerecht, ohne den spanischen Charakter der Puertoricaner zu übersehen. Die Uraufführung am Broadway 1957 bedeutete den Höhepunkt im künstlerischen Schaffen Leonard Bernsteins.
Musikalische Leitung: Elisa Gogou
Regie: Kurt Josef Schildknecht
Bühnenbild & Kostüme: Christian Rinke
Choreographie: Andris Plucis
Dramaturgie: Dr. Klaus Rak
Jungs laufen Amok - Mädchen bringen sich um
von Michael Gmaj und Carola Unser
Uraufführung
Regie: Carola Unser
Dramaturgie: Michael Gmaj
Bühne Gesine Lenz
Kostüme: Gunna Meyer
Medientechnik: Christina Becker
und Nikolas Kuhn
mit Solveig Krebs, Sebastian Herrmann, Lisa Grosche
Freitag, 25.09.2009, (Premiere)
um 19.00 Uhr I plattform-Bühne
Jeder kennt das Gefühl, seinen Hass und seine Verzweiflung gegen jemanden richten zu wollen. Und wenn man es selber ist. Was hält uns zurück? Warum läuft nicht jeder Amok oder bringt sich um?
Zwei Mädchen und ein Junge stellen fest, dass der Tod eine tröstende Alternative sein könnte, zum ewig gleichen, quälenden Alltag eines Teenagers: sich fremd fühlen, mal derbe einsam sein, hier ne Beleidigung, da eine Demütigung. In einer Welt in der man nicht mehr weiß, an was man glauben soll, wo es keinen vermeintlichen Rückhalt mehr gibt, wo man nicht weiß wer oder was man ist, scheinen Selbstmord und Amoklauf der einzige Weg zur absoluten Selbstbestimmung und Befreiung zu sein. Die drei versuchen das Unfassbare in einem Spiel aus. Doch was zunächst als harmlose, tröstende Fantasie beginnt wird plötzlich immer realer.
Aus einem Berg von Originaldokumenten, Romanen und Berichten zu jungen Amokläufern und selbstmörderischen Mädchen ist eine Produktion entstanden, die mit genauem Blick nach Motiven und Gründen sucht, sich aber auch der Unerklärbarkeit einer solchen Tat stellt.
Ein Spiel ohne Regeln, eine Recherche nach dem Sinn - manchmal ein packender Thriller, manchmal einfach das Leben.
FSK 16-pimp up your identity



"FSK 16 - pimp up your identity"
nach Kristo Šagor
Regie :Carola Unser - (schwesternundbrueder.net)
mit: Lisa Grosche - (schwesternundbrueder.net), Nina Müller, Johannes Nehlsen
Premiere am 26.02.2009 um 20 Uhr im Ernst-Deutsch Theater ,Hamburg
Weitere Termine:
02., 03., 08. und 21.04.2009 jeweils um 19.00 Uhr
02., 03., 07., 08. und 21.04.2009 jeweils um 11.00 Uhr I plattform-Bühne
weitere Infos unter
http://www.ernst-deutsch-theater.de/edt07/jugend/Produktionen/FSK16.php